Qigong und Burn-out

Burn-out – ausgebrannt sein – ist ein Begriff, der 1947 in die Medizin eingebracht wurde. Er beschreibt  einen chronischen Erschöpfungszustand, der durch berufsbedingte Belastungen hervorgerufen wird. Die Anforderungen der Arbeit übersteigen die Kräfte, man fühlt sich körperlich, geistig und seelisch ausgelaugt. Früher auch als „Managerkrankheit“ bezeichnet, ist diese Erkrankung heute in allen Bevölkerungsschichten verbreitet. Sie kann jeden treffen, der in seinem Beruf lange Zeit über der normalen Belastungsgrenze arbeitet, ohne genügend Zeit für Ausgleich und Regenerierung bereit zu stellen. Viele Berufsgruppen sind davon betroffen – insbesondere Personen, die den heilenden, helfenden und lehrenden Berufen angehören, aber auch Berufssportler und Menschen, die einen Krieg erlebt haben.

Burn-out kann mit medikamentöser Behandlung nicht oder nur unzureichend angegangen werden, sinnvoller und auf Dauer nachhaltiger ist es, Körper, Geist und Seele mit aktiven Übungen zu kräftigen und neue Energie zu tanken. Hier ist das Qigong als psychosomatisches System sehr hilfreich, da es innere und äußere Übungen gleichzeitig einsetzt und somit einen ganzheitlichen Ansatz in Therapie und Prophylaxe darstellt. Die Übungen stellen Techniken zur Verfügung, den Burn-out zu überwinden, und bieten darüber hinaus die Möglichkeit, in Zukunft einen Burn-out zu vermeiden.

 

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