Willkommen bei Shenjing-Qigong

 

Das Shenjing-Qigong-Institut wurde 2010 gegründet und dient der Lehre und Verbreitung des Qigong Yangsheng. Diese Form des Qigong dient der Gesundheit, sowohl in der Idee der Prävention als auch in der therapeutischen Anwendung bei vielen Beschwerden und Erkrankungen.

 

Was ist Qigong?

Qigong ist eine Methode, Körper, Geist und Seele sowie die Energie im Organismus zu pflegen und zu stärken. Der Körper (Jing) wird kräftig und elastisch, der Geist (Shen) wird aufmerksam und konzentriert, die Seele wird ausgeglichen und entspannt, die Energie (Qi) wird aufgefüllt und steht jederzeit zur Verfügung. Dies erreicht man durch tägliches Üben von einfachen Bewegungsabläufen, die in ihrer Gesamtheit den ganzen Körper trainieren, sowie Konzentrations- und Entspannungsübungen, welche den Geist nähren und zur Ruhe kommen lassen.

Qigong kommt aus der chinesischen Tradition der Körper- und Geist-Übungen und hat seine Wurzeln in der traditionellen chinesischen Medizin, den philosophischen Systemen und der Kampfkunst sowie als ältester Quelle im Schamanismus.

„Qigong Yangsheng“ bedeutet: “Die Arbeit an der Energie zur Pflege des langen Lebens“. Mein Lehrer, Prof. Jiao Guorui, benannte so sein Übungssystem, welches für mich die Grundlage und Ausgangspunkt der Beschäftigung mit Qigong und der Lehrtätigkeit darstellt. Weitere Informationen zum Lehrsystem Qigong Yangsheng finden Sie hier.

 

Shenjing-Qigong-Institut

Der Name des Instituts setzt sich zusammen aus den chinesischen Wörtern „Shen“ (= Geist), „Jing“ (= Körper oder Materie) und „Qi“ (= Energie). Er leitet sich aus einer Betrachtung der Qigong-Theorie ab, dem Kreislauf zwischen Jing, Qi und Shen, der in der daoistischen Medizin und Philosophie eine wichtige Rolle spielt.

Dieser Kreislauf betont die Gleichwertigkeit und Verbundenheit dieser Elemente – Jing, Qi und Shen kommen aus der gleichen Quelle, repräsentieren aber verschiedene energetische Ebenen, welche sich in einem ständigen Kontakt und Austausch befinden. Im Qigong Yangsheng werden diese Komponenten in der Gesamtübung in ausgewogenem Maß gemeinsam bearbeitet, es lohnt sich aber, die Einzelkomponenten nebeneinander zu stellen und schwerpunktmäßig zu üben.

In den Shen-Übungen wird der Geist durch mentales Training in den Bereichen Meditation, Entspannung, Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Vorstellungskraft gekräftigt. In den Jing-Übungen wird der Körper in den Bereichen Skelettsystem, Bewegungsapparat, Knochenaufbau, Gelenkfunktion, Muskel- und Sehnenapparat, Ausdauer, Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit gekräftigt. In den Qi-Übungen wird die Energie im Sinne der Wahrnehmung, Aufnahme, Abgabe, Speicherung, Lenkung und Kontrolle im gesamten Körper stabilisiert und vermehrt.

In der Ausbildung wird großes Gewicht auf die harmonische Verteilung der Übungszeit zwischen den körperlichen Übungen, den energetischen Übungen und den geistigen Übungen gelegt. Alle Einzeldisziplinen werden in der Gesamtübung gleichzeitig angewendet, werden aber durch fokussierte Betrachtung und Einübung in ihrem Eigenwert gestärkt und können dann die Intensität und Auswirkung der Gesamtübung wesentlich erhöhen.